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Nachhaltiges Bauen

Nachhaltiges Bauen bezieht sich auf Gebäude, die sowohl nachhaltig geplant und gebaut als auch in ihrer Nutzung auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Dabei werden drei Aspekte vorausgesetzt, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten:

1. Ökologische Qualität

Die ökologische Qualität eines Gebäudes bezieht sich zunächst einmal auf die Materialien, die für den Bau verwendet worden sind. Diese sollten in Herstellung und Anwendung umweltfreundlich sein und sich auch umweltschonend wieder entsorgen oder wiederverwenden lassen können. Hierzu zählen natürlich an erster Stelle Naturbaustoffe wie Lehm, Ziegel oder Natursteine. Auch sämtliche weiteren verwendeten Materialien wie Dämmstoffe, Farben oder Klebstoffe müssen schadstoffarm und umweltverträglich sein. Darüber hinaus muss für die ökologische Qualität eines Gebäudes die Bauweise umweltschonend sein. Das bedeutet, dass Gesichtspunkte wie die Flächeninanspruchnahme eines Baus sowie die Langlebigkeit mit in Betracht gezogen werden müssen.

2. Ökonomische Qualität

Nachhaltiges Bauen beinhaltet ebenfalls die wirtschaftlichen Gesichtspunkte bei Planung, Bau und Berieb eines Gebäudes. Jeder dieser Schritte wird unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit betrachtet. Dabei wird beispielsweise darauf geachtet, dass von vorneherein die Mehrfachnutzung eines Gebäudes mit eingeplant ist, ggf. vorhandenes Material einbezogen wird, energieeffizient gebaut wird und das Gebäude letztendlich optimal und langfristig genutzt werden kann. Schon in der Planung wird der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes in die Rechnung aufgenommen.

3. Sozio-kulturelle Qualität

Die sozio-kulturelle Qualität eines Gebäudes bezieht sich auf die Integration von sozialen und ästhetisch-kulturellen Werten in das Baukonzept. Hierzu zählen Werte wie die Gesundheit, Sicherheit, Integration oder Mobilität, aber auch die ästhetische Gestaltung eines Baus. Nachhaltiges Bauen bedeutet also neben ökologischen und ökonomischen Aspekten ebenfalls, dass die soziale Leistungsfähigkeit der Gebäudenutzer gestärkt wird und das Zusammenleben als positiv empfunden wird.

 

Die drei oben genannten Qualitäten werden allgemein auch die drei Säulen der Nachhaltigkeit genannt. Keiner der drei Aspekte wird separat von den anderen betrachtet. Nur durch ihr Zusammenspiel sind die Voraussetzungen für nachhaltiges Bauen gegeben.

Selbstverständlich gibt es für nachhaltiges Bauen verschiedene Fördermöglichkeiten. Wer sich mit der Absicht trägt, sein Bauvorhaben nachhaltig zu gestalten, sollte sich im Vorfeld gründlich informieren. Dabei muss beachtet werden, dass ein entsprechender Sachverständiger benötigt wird. Damit gehen natürlich immer Kosten einher. Diese sollten bereits bei der Planung mit den zu erwartenden Förderungen verrechnet werden.

Eine sinnvolle Planung ist essentiell für den Bau eines nachhaltigen Gebäudes.

Für alle Interessierten gibt das Umweltministerium auf seiner Homepage einen Leitfaden zum nachhaltigen Bauen heraus.